Insekten lieben wildnis

Drei Fragen über Insektenhotels - gestellt an Marie Warming, die bei Naturkraft ihr Wissen an die Besucher vermittelt.

Warum baut ihr bei Naturkraft Insektenhotels? 

Der Bestand an Insekten nimmt generell ab. Nicht nur in Westjütland, sondern auch im übrigen Dänemark und überall auf der Welt. Sie finden einfach nicht genug Futter.

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Insekten bedroht sind:

  • Der Verlust an Lebensräumen (Habitat) - Flächen werden für intensive Landwirtschaft und Urbanisierung genutzt 
  • Verschmutzung (insbesondere durch den Einsatz synthetischer Pestizide und Düngemittel) 
  • Biologische Faktoren wie Mikroorganismen und eingeschleppte Arten 
  • Klimaveränderungen 

Insekten sind wichtig – zum einen als Nahrung für andere Tiere, aber vor allem, weil sie helfen, Pflanzen zu bestäuben.

Mit unseren Insektenhotels bei Naturkraft möchten wir den Insekten einen Lebensraum bieten. Aber sie sind auch ein guter Anlass, mit unseren Gästen darüber zu reden, wie man wieder die richtigen Bedingungen für Insekten schaffen kann. 

Was tut ihr sonst noch für die Insekten innerhalb und außerhalb von Naturkraft?

Schon allein dadurch, dass wir ein Feld in ein rekreatives Gebiet umgewandelt haben, konnten wir die Lebensbedingungen für Insekten erheblich verbessern. Wir haben innerhalb und außerhalb von Naturkraft sehr viele Bäume und Pflanzen gesetzt, die für Insekten gut sind.

Die Insektenhotels, die wir gemeinsam mit den Gästen bauen, sollen auf offenen Arealen stehen. Wir werden sie entlang der Gehwege aufstellen. Damit wird der Bereich Tag für Tag für Insekten attraktiver. 

Was kann man selbst zu Hause tun? 

Bei Naturkraft bauen wir recht große Insektenhotels, weil uns mehrere Wochen lang viele Gäste dabei helfen können. Aber zu Hause muss man sich nicht unbedingt in ein Bauprojekt dieser Größenordnung stürzen. 

Das Wichtigste ist, dass man überhaupt etwas tut – schon kleine Dinge sind sehr viel besser als gar nichts. Man kann zum Beispiel ein paar Zweige, trockene Blätter und ein Stückchen Schnur nehmen, alles zusammenbinden, und schon hat man einen Ort, an dem sich Insekten sehr wohl fühlen. 

Man kann auch an ein paar Stellen das Gras einfach wachsen lassen, oder sogar einen ganzen Gartenbereich verwildern. Insekten lieben Wildnis. Man braucht allerdings ein bisschen Geduld. Wenn man selbst ein Insektenhotel baut, kann es eine Weile dauern, bis die ersten Insekten dort einziehen. Insekten finden es toll, wenn alles schon ein wenig am Verrotten ist und noch mehr Löcher und Unterschlupfmöglichkeiten bietet. 

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