Wiesenblumen – die Blütenkraft der Natur

Autorin: Carina Bruun, Gärtnerin bei Naturkraft

In der freien Natur können wir in offenen Hügellandschaften und an steilen Hängen eine breite Farbskala erleben – von den hellen Farben des Sommers bis hin zu den neutraleren Tönen. Wenn man sich die Zeit nimmt, dies aus der Nähe zu beobachten, erlebt man eine überwältigende Vielfalt, von wunderschönen Schmetterlingen bis hin zu wilden Bienen. Wir möchten diese idyllische Wiesenlandschaft gerne auch unseren Gästen hier bei Naturkraft zeigen. 

Deshalb kann man rund um den Wall ein Meer an Wildblumen bewundern. Auf der offenen, lichten Wiese wachsen viele verschiedene Arten, die derzeit in voller Blüte sind. Eine davon ist der majestätische blaue Natterkopf. Eine fantastische Pflanze, deren Knospen und Blüten auf den knapp 1 Meter hohen Blumenspeeren in blauvioletten bis hin zu rosa Tönen leuchten. Der blaue Natterkopf wurde früher als Heilpflanze für Schlangenbisse verwendet – daher der Name. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die Pflanze selbst giftig ist und NICHT verzehrt werden darf, obwohl die Blüten selbst essbar sind.

Ein Kontrast zum robusten blauen Natterkopf ist das luftigere, sonnengelbe Leinkraut, dessen typische, maskenartige Blüten einen Nektar enthalten, der Honigbienen und Hummeln anzieht. Wenn man die Blüten seitlich zusammendrückt, haben Sie Ähnlichkeit mit einem Hasenmaul, weshalb die Pflanze im Volksmund auch unter diesem Namen bekannt ist.

Zum bunten Blumenreigen gehört auch die Kornrade, eine Pflanze mit einer langen Geschichte. Sie ist seit der Steinzeit im nördlichen Europa heimisch. Hinweise darauf finden wir aber auch in Pompeji, das im Jahr 79 von einem Vulkanausbruch heimgesucht wurde, der das gesamte Gebiet mit Asche bedeckte und alles Leben auslöschte.

Es handelt sich also um eine Pflanze mit einer vermutlich langen Geschichte, die glücklicherweise auch heute noch die wilde Natur und damit auch Naturkraft schmückt. Diese dekorative Wildblume hat zierliche, offene Blüten.   

Die Gemeinsamkeiten der Wildpflanzen

Den vielen Wildpflanzen, die auf unseren Wiesen wachsen, ist gemeinsam, dass sie auch in nährstoffarmen Gebieten, vorzugsweise auf trockenem Sandboden, in der Natur vorkommen. Die meisten unserer Wiesenpflanzen sind 1-jährig, säen sich aber selbst aus und werden so mehrjährig.  Auf diese Weise bewahren wir eine schöne Wiese, auf denen Insekten Nahrung finden. 

Andere wilde Wiesenblumen, die Sie jetzt erleben können, sind: Magerwiesen-Margerite, Kornblume, Mohn, Gemeine Schafgarbe, Wilde Möhre, Klee, Taubenkropf-Leimkraut, Esparsette und Rote Lichtnelke. 

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